Innovationsassistent für den Mittelstand
Tausendster Innovationsassistent im Land Brandenburg. Das Programm “Innovationsassistent für den Mittelstand” hat sich nach Einschätzung des Landeswirtschaftsministeriums bewährt. Eintausend Mal haben es Brandenburger Unternehmen bereits genutzt. Das stärke die Innovationskraft des märkischen Mittelstandes und gebe jungen Hochschulabsolventen die Chance auf einen Berufseinstieg mit spannender Perspektive, so Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Seit Inkrafttreten der Richtlinie im Jahr 1992 sind 1.000 Innovationsassistenten aus dem Programm gefördert worden.
“Kenntnisse über modernes Management sind in kleinen und mittleren Unternehmen unerlässlich, wenn sie sich dauerhaft erfolgreich am Markt behaupten wollen”, so der Minister. “Das gilt in besonderem Maße auch für das Innovationsmanagement. Doch gerade Mittelständler können sich erfahrene Manager finanziell oft nicht leisten. Die Förderung von Innovationsassistenten ist daher ein geeignetes Instrument, um Innovations-Know-how aus den Hochschulen direkt in die kleinen und mittleren Unternehmen zu tragen.”
Befragungen der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg bei 565 beteiligten Unternehmen ergaben, dass 89 Prozent der Firmen ihre Innovationsassistenten nach Ablauf der Förderung weiterbeschäftigen, 43 Prozent stellten sogar einen weiteren ein. Zudem übernahm jeder fünfte Innovationsassistent später im Unternehmen Leitungs- oder Geschäftsführungspositionen.
Die Neufassung der Förderichtlinie des Ministeriums für Wirtschaft trat zum 25. Juli 2007 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2013. Sie sieht auch einen Zuschuss für die Beschäftigung von Außenwirtschaftsassistenten bzw. -assistentinnen vor.
Quelle: PM des Ministeriums für Wirtschaft Brandenburg
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