Investitionsförderung ist für Ostdeutschland unerlässlich
“Ich freue mich, dass sich die Choren Industries GmbH für Schwedt als Standort ihrer ersten Großproduktionsanlage entschieden hat. Das Investitionsvorhaben mit einem Volumen von 800 Millionen Euro kann zu einem wegweisenden Projekt für die Entwicklung von Biokraftstoffproduktionen der zweiten Generation werden. Neben der Schaffung von rund 700 direkten und indirekten Arbeitsplätzen für die Region unterstützt Choren Industries damit auch die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung.” Das sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee heute nach Bekanntgabe der Standortentscheidung von Choren Industries für Schwedt (Brandenburg)
“Dieses Investitionsvorhaben zeigt, dass die Investitionsförderung für die neuen Ländern auch in den nächsten Jahren ein zentraler Bestandteil der Politik für den wirtschaftlichen Aufbau in Ostdeutschland bleiben muss. Es gilt die Verlängerung der Instrumente der Investitionsförderung zu prüfen, damit der dynamische Aufschwung im Osten gestärkt wird. Aus meiner Sicht ist die Investitionszulage gerade bei solchen Großprojekten ein zentrales Instrument für die Basisförderung der gewerblichen Wirtschaft,” so Tiefensee.
Mit der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” können die Länder Schwerpunkte bei der Förderung setzen. Die neuen Länder haben sich in den letzten Jahren zu einem innovativen Standort für erneuerbare Energien besonders in den Bereichen Bioenergie und Fotovoltaik entwickelt. Die Investitions- und Innovationsförderung durch den Bund und die Länder haben diese Entwicklung wirksam unterstützt. Die Standortentscheidung von Choren Industries ist ein weiterer Schritt zur Stärkung dieser zukunftsorientierten Branchen.
Quelle: PM © Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
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