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Deutsch-israelischer Filmwettbewerb: Jury lässt zehn Ideen von Filmstudierenden umsetzen

Jeweils fünf Filmideen von insgesamt 21 Exposés deutscher und israelischer Filmschulen hat die Jury des deutsch-israelischen Filmwettbewerbs zur Realisierung als 10-Minutenfilme am 28. Juli 2008 in Berlin ausgewählt. Zur deutsch-israelischen Jury gehören unter anderem die Regisseurinnen Sharon On aus Israel und Nina Koshofer sowie der Regisseur Kai Wiesinger aus Deutschland.

Ab August werden fünf israelische Filmteams in Deutschland drehen, ebenso viele deutsche Teams in Israel, um Ihre Film-Ideen zum deutsch-israelischen Verhältnis zu realisieren. Die Reisen und der Aufenthalt der dreiköpfigen Teams sowie die Produktion der Filme werden von der Bundesregierung finanziert. Der Wettbewerb war von der Bundesregierung anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel am 30. April 2008 ausgeschrieben worden.

Gesucht wurden kreative Reportageideen, die vor dem historischen Hintergrund die Sichtweise junger Filmschaffender auf die beiden Länder darstellen. Die von der Jury jetzt ausgewählten Exposés schauen auf sehr unterschiedliche, interessante Weise auf das Verhältnis von Deutschen und Israelis.

In den deutschen Filmen geht es um Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Israel; um die Geschichte einer deutschen Einwanderin nach Israel, die als Physiotherapeutin Opfer des Dritten Reiches behandelt; um einen deutschen Disk Jockey als Musikunterhalter in Tel Avivs Nachtleben; um einen Kinder-Service, nach dessen einst jüdischen Besitzern geforscht wird; oder auch um drei Generationen von Menschen deutscher Herkunft, die sich in Israel niedergelassen haben.

Die Filmemacher aus Israel zeigen ein junges deutsch-israelisches Paar, das in Berlin nach der “richtigen” Schule für ihr Kind sucht. Erzählt werden soll die Geschichte eines jungen Israeli mit seinem Blick auf die alte und neue Synagoge in München; oder auch das Leben eines deutsch-israelischen Paars in einer WG in Kreuzberg; und schließlich die Erfahrungen, die zwei junge Israelis in ihrem familiären Umfeld machen, als sie mitteilen, dass sie nach Deutschland auswandern wollen.

Die deutsch-israelische Jury wählt nach Eingang der Filme (bis 31. Oktober 2008) den jeweiligen deutschen und israelischen Siegerfilm aus. Die Preisverleihung findet mit den beiden Siegerteams im Dezember 2008 in Berlin statt.

Die Durchführung des Filmwettbewerbs erfolgt in enger Kooperation mit der Kulturabteilung der Israelischen Botschaft in der Berlin.

Weitere Informationen unter www.bundesregierung.de/Israel

Quelle: PM © REGIERUNGonline

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