Kreative Lösungen
Jedes Jahr wählt die EU ein neues Thema, zu dem sie eine Kampagne durchführt. 2009 geht es um „Kreativität und Innovation“. Im Laufe des Jahres finden in ganz Europa Hunderte von Konferenzen, Projekten und Ausstellungen statt, die alle das selbe Ziel verfolgen: Sie sollen dafür sensibilisieren, dass die heutigen Herausforderungen kreativer Lösungen bedürfen.
Schon seit geraumer Zeit hat die EU erkannt, dass kreatives Denken in einer globalen Wirtschaft den Schlüssel zum Erfolg darstellt. Innovation ist ein wesentlicher Bestandteil des Kommissionspakets zum Klimawandel und des Kommissionsplans zur Wiederbelebung der EU-Wirtschaft, die derzeit den schlimmsten Abschwung seit Jahrzehnten erfährt.
Auch wenn das Jahr der Kreativität und Innovation offiziell erst am 7. Januar in Prag mit einer Konferenz und einer anschließenden Galaveranstaltung eingeläutet wird, so hat bereits im Vorfeld eine besondere Veranstaltung stattgefunden: ein auf Instrumenten aus frischem Gemüse gespielt Konzert! Im Verlauf des Jahres wird Brüssel Gastgeber einer Reihe von Debatten sein, bei denen erörtert werden soll, wie neue, gewagte Ideen gefördert werden können und wie die Gesellschaft aus diesen Ideen größeren Nutzen ziehen kann.
Unsere moderne Welt zieht aus raschen Innovationen großen Gewinn. Da die EU immer stärker auf eine wissensbasierte Wirtschaft baut, muss sie ihr Kreativitätspotential entwickeln. Vor allem müssen die Europäer lernen, sich Veränderungen zu öffnen und für unterschiedliche Strategien empfänglich zu sein.
Hierbei spielen die Lehrer eine entscheidende, wenn auch schwierige Rolle. EU-Bildungskommissar Ján Fige zufolge müssen die Lehrer jungen Menschen neben den traditionellen Bildungsinhalten in zunehmendem Maße auch sogenannte „Soft Skills“ wie Eigeninitiative vermitteln.
Die Ergebnisse der Kampagne werden in die EU-Agenda für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Bereich Bildung und Kultur einfließen. Aber auch andere Politikbereiche wie Unternehmen und Beschäftigung werden von den Ergebnissen profitieren. Quelle: PM & Bild © Europäische Kommission
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