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Abbau regionaler Unterschiede in der EU und darüber hinaus

Der Abbau des wirtschaftlichen Ungleichgewichts zwischen den Regionen ist eines der Hauptziele der Europäischen Union. Sie investiert 44 % ihres Haushalts in die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen. Durch spezielle Projekte sollen die Fertikgeiten der örtlichen Arbeitnehmer ausgebaut, Unternehmertum gefördert, Infrastrukturen verbessert und zum Umweltschutz beigetragen werden, damit die ärmeren Regionen der EU mit ihren Nachbarn gleichziehen können.

So wurde beispielsweise in einem öffentlichen Krankenhaus in Ungarn eine Solarkraftanlage installiert. Dadurch gelang es, beträchtliche Energieeinsparungen zu erzielen, neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und die Solarenergie in der Region bekannt zu machen.

Nicht-EU-Länder wie China, Russland und Brasilien, die auch mit Schwierigkeiten aufgrund von regionalen Unterschieden und zahlreichen Verwaltungsebenen zu kämpfen haben, sind an einer Zusammenarbeit mit der EU interessiert, um Erfahrungen auszutauschen.

Die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit werden auf einer Konferenz erörtert, zu der Europa, Afrika, Russland, China und Südamerika Vertreter ihrer Regierungen und Regionen entsenden. Die Teilnehmer werden gemeinsam überlegen, wie Entscheidungsstrukturen gestaltet werden müssen, damit regionale Entwicklungsstrategien effektiv umgesetzt werden können.

Die Konferenz ist ein erster konkreter Versuch, Nicht-EU-Ländern einen Einblick in die Mechanismen und Auswahlkriterien zu gewähren, die bei der Finanzierung von Regionalprojekten zum Tragen kommen. Die Regionalpolitik der EU wird auf allen Verwaltungsebenen umgesetzt: der europäischen, der nationalen, der regionalen und der lokalen Ebene.

Durch die Beteiligung lokaler und regionaler Vertreter an der Ausarbeitung von Strategien und der Auswahl von Projekten werden Organisationen vor Ort stärker in die zentralen Entscheidungsprozesse der EU einbezogen. Dies ist insbesondere für große Länder wie China und Russland interessant, die die regionalen Unterschiede abbauen und gleichzeitig ihre Politik transparenter gestalten und den Regionen durch Dezentralisierung ein größeres Mitspracherecht einräumen wollen. Mehr Informationen zur den internationalen Aspekten der EU-Regionalpolitik. Quelle: PM & Bild © Europäische Kommission

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