Gemeinsam für die Forschung
Seit langem ist bekannt, dass wissenschaftliche Forschung das Wirtschaftswachstum anzukurbeln hilft. Zu diesem Zweck wurden nun neue öffentlich-private Partnerschaften ins Leben gerufen. Die Ausgaben, die wir heute in Forschung und Entwicklung tätigen, zahlen sich morgen durch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit Europas aus. Dieser Gedanke steckt hinter den Plänen der EU, Investitionen in Forschung und Entwicklung zu fördern, um die Wirtschaft in Europa wiederzubeleben.
Die Grundlage hierfür schafft die EU mit drei neuen öffentlich-privaten Partnerschaften Die im Rahmen dieser Partnerschaften durchgeführte Forschung für den Bau umweltfreundlicher Kraftfahrzeuge, energieeffizienter Gebäude und der Fabriken der Zukunft wird zur Hälfte von der EU und zur Hälfte von der Industrie finanziert.
Das verarbeitende Gewerbe, der Bausektor und der Automobilsektor wurden ausgewählt, da sie von der Krise besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ferner können in diesen Bereichen durch FuE neue, umweltfreundlichere Technologien entwickelt werden, die der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen. Insgesamt stehen für diese Initiativen 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung.
Für Unternehmen zahlt sich die Zusammenarbeit mit der EU aus, da sie auf diese Weise bei der Festlegung von Prioritäten im Forschungsbereich ein Wort mitreden können. Außerdem gewährleistet ein festes Budget über Jahre hinweg Kontinuität und ermöglicht langfristige Investitionen. Die Vorteile für die EU liegen auf der Hand: Durch Teilung der Kosten mit dem Privatsektor können teure Forschungsprojekte ermöglicht werden.
Am 30. Juli wird die Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für einzelne Projekte im Rahmen der jeweiligen Partnerschaften veröffentlichen. Im Vorfeld dazu veranstaltet sie am 13. Juli einen Informationstag zu dem rund 750 Teilnehmer erwartet werden. So soll sicher gestellt werden, dass möglichst viele Vertreter der Forschergemeinschaft die Partnerschaften und ihre Möglichkeiten kennenlernen. Quelle: PM & Bild © Europäische Kommission
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