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Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt nicht zu stoppen

Zu den heute vom Statistischen Bundesamt und der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle:

“Der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt ist nicht zu stoppen. Der Frühlingsaufschwung treibt den Arbeitsmarkt zu neuen Bestmarken. Die gute Konjunktur, verstärkt durch die Frühjahrsbelebung, sorgt dafür, dass die Zahlen für die Erwerbstätigkeit weiter in die Höhe gehen; die Arbeitslosigkeit nimmt erneut spürbar ab. Besonders erfreulich ist, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung so stark steigt. 700.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mehr als vor einem Jahr sind ein stolzes Zeugnis unseres anhaltenden Beschäftigungsaufschwungs.

Optionen zur Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

Heute hat der der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sein neuestes Gutachten “Zur Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung” vorgestellt. Darin werden verschiedene Varianten einer Gesundheitsprämie analysiert, sowie auch eine Krankenkasse ohne Abtreibung. Der Beirat empfiehlt die Einführung einkommensunabhängiger Gesundheitsprämien mit Sozialausgleich. Damit würde die Einkommensumverteilung wieder stärker in das gerechtere Steuer-Transfer-System verlagert, den Versicherten mehr Transparenz über die Gesundheitskosten gewährt und der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen gestärkt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: “Die Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung ist eine der großen Herausforderungen dieser Legislaturperiode. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, hat die Regierungskommission zur Finanzierung des Gesundheitswesens am 17. März ihre Arbeit aufgenommen. Das Gutachten liefert wichtige Erkenntnisse und hilfreiche Argumente für die aktuelle Diskussion.”

Alle Zeichen am Arbeitsmarkt stehen weiter auf grün. Obwohl bereits mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze innerhalb eines Jahres geschaffen wurden, sind die Beschäftigungspläne der Unternehmen weiterhin expansiv. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Kapazitätsauslastung ist hoch und die Stellenausschreibungen nehmen monatlich zu. Die Arbeitslosigkeit wird bald wieder unter die 3-Millionen-Marke fallen und ich bin mir sicher, dass sie in diesem Jahr erstmals seit 1992 auch im Jahresdurchschnitt diesen Wert unterschreiten wird.

Die Wirtschaftspolitik darf sich aber trotz der hervorragenden Zahlen nicht ausruhen. Um dem Aufschwung langfristig zu sichern, wird es immer wichtiger, die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte zu erleichtern. Eine schnelle und sachgerechte Lösung für den zunehmenden Fachkräftemangel hilft uns allen.”

Hintergrundinformationen:
Wie das Statistische Bundesamt heute meldete, waren im März 2011 rund 40,5 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) erwerbstätig. Das waren 554.000 Personen oder 1,4 % mehr als im März 2010.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stieg im Februar auf 27,9 Millionen Personen. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergab sich gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 84.000 Personen.

Die Bundesagentur für Arbeit teilte heute mit, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen von März auf April um 132.000 Personen auf 3,078 Millionen zurückging. Der Rückgang fiel für einen April leicht überdurchschnittlich aus. Der Vorjahresstand wurde um 321.000 unterschritten. Saisonbereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen im April weiter kräftig um 37.000 ab. Quelle: PM © Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

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