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Mehr Technologie für ein moderneres Gesundheitswesen

Informations- und Kommunikationstechnologien versetzen die Akteure des Gesundheitswesens in die Lage, Patienten besser, effizienter und kostengünstiger zu versorgen.

Alternde Bevölkerung, Sparmaßnahmen, steigende Kosten und Personalabbau sind heute für das Gesundheitswesen in der EU die größten Probleme. Allerdings ist davon zum Beispiel die christliche Krankenversicherung nicht so extrem betroffen.

Deshalb hält die Kommission die Regierungen der EU-Länder dazu an, verstärkt in die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu investieren.

Bereits jetzt können Ärzte, Krankenpflegepersonal und Krankenhäuser dank Internet, sicherer Datennetze, drahtloser Geräte und Online-Informationsdienste ihre Patienten besser, effizienter und kostengünstiger versorgen.

Große Vorteile

Im Rahmen der EU-eHealth 2011 in Budapest (Ungarn) sind in dieser Woche einige der erfolgreichtsten IKT-Anwendungen zu sehen.

Ein Beispiel ist das dänische Gesundheitsdatennetz , über das Patienten, Ärzte und im Sozialwesen tätiges Personal rasch und effizient miteinander kommunizieren können. Dadurch konnten dort insgesamt bereits 1,4 Milliarden Euro gespart werden.

Im Vereinigten Königreich konnten im Jahr 2008 durch die Einrichtung eines Online-Dienstes und einer Telefon-Helpline 2,4 Millionen unnötige Arzttermine und 1,2 Millionen Ambulanzfahrten und Besuche bei Notdiensten vermieden werden.

In der italienischen Region Lombardei konnte durch den Einsatz der Telekardiologietechnik, die Kardiologen die Fernüberwachung von Herzkranken erlaubt, die Zahl der Wiederaufnahme in Krankenhäusern um 36 % und die der ambulanten Besuche um 12 % verringert werden.

Im Dienst der Patienten

Die IKT verschafft Ärzten leichteren Zugang zu Befunden, sie erhalten Labortestergebnisse rascher und können Rezepte direkt an Apotheken übermitteln.

Aus einer EU-finanzierten Studie in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich und in Deutschland geht hervor, dass die Überlebensrate von Patienten durch Fernüberwachung zuhause und die Aufenthaltsdauer um 26 % gesenkt werden könnte.

Digitale Agenda

Die Kommission erarbeitet derzeit gezielte Maßnahmen, mit denen der breite Einsatz der IKT in der gesamten Union gefördert werden soll. Um die beste Vorgehensweise zu ermitteln, ist zu diesem Thema bis zum 25. Mai eine öffentliche Online-Konsultation English in Gang.

Die Beiträge zu dieser Konsultation werden in Vorschläge für den Zeitraum 2012—2020 einfließen, die die Kommission in diesem Jahr vorzulegen gedenkt. Die Förderung der Informationstechnologie im Gesundheitswesen ist Teil der digitalen Agenda English und der Innovationsunionpolitik der EU. Quelle: PM © Europäische Kommission, Bild: © stock.xchng (SXC)

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