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Ehemaliger Angestellter unlieb für die ungarische Steuerbehörde

Es ist noch viel Schutt zu räumen, bis Ungarn wirklich einigermassen sauber ist. Zum 2. Mal im Dezember geht in Budapest die Menge auf die Strasse und protestiert gegen die ungarische Steuerbehörde, nachdem der frühere Angestellte der Steuerbehörde veröffentlicht hat, dass in Ungarn Millionen MwSt hinterzogen werden unter Wissen und wahrscheinlich nach Bezahlung an die Steuerfahndung. Dass in Ungarn die Korruptheit der Steuerbehörden Tradition hat, weiss jeder, der in Ungarn als Unternehmer tätig ist. Es wird sicher auch noch einige Jahre dauern, bis Antikorruptionsgesetze greifen, da doch die Tradition gross ist (ähnlich wie bei der Bezahlung der Ärzte). Als ausländischer Unternehmer muss man sich nun mal darüber im Klaren sein, dass nicht nur die gesetzlichen Steuern gelten sondern nebenbei noch einige andere “Hintertür”steuern, die je nach Lust und Laune der Behörden der beängstigte Unternehmer zahlt. Das muss nicht sein, kann aber sein. Dennoch ist Ungarn als Alternative für Investoren auch in Zukunft weiter das Land, welches in die engere Auswahl gezogen werden sollte.

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