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Ungarn aus der Sicht von Investoren

Viktor Orbán hat die “Sargentini” Ohrfeige, die er von den Abeordneten des Europaparlaments, die wirklich eine demokratische Legitimation haben, sehr wohl verdient. Orban hat sich mit seiner Politik, die in Ungarn die meisten Bürger gar nicht kennen – weil fast alle Radiosender und TV-sender in der Hand der Orbán-Partei sind und daher eine Falschinformation des Volkes gewährleistet ist – an den Rand der demokratischen Regimes manövriert.
Aber wie sieht dies aus der Sicht von Investoren aus? Wie sicher ist Ungarn für die Industrie und den Handel?
1. Die Korruption ist lt. Transparency International gestiegen und auch ide Partnerfirmen von openEU.eu spüren deutlich, dass die Korruption in Ungarn schon über der von Rumänien liegt – aber daran sind Investoren in Ungarn schon seit langem gewöhnt.

2. Viele ausländische Unternehmen wurden in den letzten Jahren vom ungarischen Markt verdrängt und durch ungarische ersetzt. (z.B. Landenteignung von ausländischen Bauern) Dies ist aber eher bei Privateigentümern oder Mittelständlern passiert, bei den normalen Klein-und Mittelständlern sowie bei den Grossindustrien ist keine Befürchtung, dass diese enteignet werden. Wer hier in entsprechende Interessensvertretungen als Mitglied eintritt, hat in Ungarn ein gutes Standbein für weitere Ausweitung in den Osten – Ungarn ist vom Umfeld und der Entwicklung her doch schon weiter wie andere Länder, eingeschlossen CZ und RO.

3. Unternehmensgründung

Auch wenn in Ungarn seit Jahren von einem Administrationsabbau gesprochen wird und so genannte Regierungsfenster die Abwicklung aller wichtigen Amtshandlungen an einem Ort verspricht, ist dies doch in der Wirklichkeit weit davon entfernt. Aber es hat sich dennoch viel getan: Selbst auf dem Steueramt sind die ungebildeten und barschen Mitarbeiter schon eher die Ausnahme. Man darf sich in den meisten ämtern als Kunde fühlen – auch wenn man warten muss oder falsche Informationen bekommt. Firmengründungen sind einigermassen leicht durchzuführen. Die

 

Generell ist nach Meinung der openeu keine Gefahr eines Ausstieges Ungarns aus der europäischen Gemeinschaft erkennbar, da dies sich auch keiner politisch leisten könnte, denn auch der letzte ungarische Bürger würde sich dann gegen die ungarische Regierung wenden. Eher könnte Ungarn die Schnittstelle einer Annäherung von Russland an Europa werden, mit einer Politik, die ebenfall Schnittstelle der beiden Politiken darstellen könnte.

openeu.eu

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